Projekt "elegant" digitalisieren
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Alte Loks aus der Vitrine sollen wieder fahren , aber digital
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...egal ob sie von Lima, Piko, KB, KMB oder Liliput
sind. |
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Neue NEM-Leiterplatine von Arnold Hübsch mit
Symbolstecker |
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Neue NEM-Platine und ihre Leiterbahnen |
| Nach einer Idee
von mir und der hervorragenden Weiterentwicklung des Prototypen von Arnold Hübsch ist ihm eine Schnittstellenplatine
gelungen, die prima in alle HO Loks passt und sehr gut zu verarbeiten
ist. Von der Breite her kann man mit einer Feile noch variieren und
sie je nach Notwendigkeit oder Fräsvermögen in das jeweilige Gewicht
versenkt einbauen, wie ich es schon bei dem Umbau der KMB 1046
beschrieben habe. Der freie Platz in der linken Hälfte der Platine
ist für das Schraubenloch ausgespart; viele Loks haben eine
Gehäuseverschraubung vom Dach aus durch das Gewicht in die
Chassis. |
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Notwendige Fräsarbeit am Gewicht beendet |
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Bohrständer mit Kreuztisch und B.-Maschine |
| Die
Fräsarbeiten sind an Gewichten notwendig, um den nötigen Platz für
die Schnittstellen-Platine und den NEM-Stecker zu schaffen. Ich
verwende dazu eine handelsübliche, mittelgroße Bohrmaschine
(mittlere Drehzahl zum Fräsen) und einen Bohrständer mit Kreuztisch
,wie man es z.B. bei jedem Baumarkt bekommen kann. Präzisionsarbeiten
sind damit eher nicht möglich, aber für diese Zwecke mehr als
ausreichend. Beim Frässtahl (5mm) selbst sollte man eher nicht
sparen. |
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Im Folgenden die Arbeiten
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Umbau Lima 1042
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Innenleben einer 1042 Lima |
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Diese Lok habe ich vor langer Zeit in einem sehr
schlechten Allgemeinzustand erworben. Ich habe sie natürlich komplett
zerlegt und gereinigt und die Originalplatine (Umschalter für
Oberleitung) entfernt. Vom Gewicht, das bei diesen Loks praktisch der
Gesamtkörper ist, habe ich nur einen Teil ganz unten weggesägt,
somit ist ein Hohlraum für den Dekoder entstanden.
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Senkrechte Nutung für Decoderverdrahtung |
| Nur
eine senkrechte Nut für die Kabel des Decoders war mit der Fräse
notwendig, um sie nach oben zu der NEM-Leiterplatine zu bringen. Das
Platzangebot ist wegen des Mittelmotors bis auf den Zehntelmillimeter
gering. |
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Bereits verlötete Platine mit angestecktem Decoder |
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Durch das Entfernen der orig. Umschaltplatine war
höhenmäßig Platz für die neue NEM-Platine, wobei ich wieder die Leiterbahnen nach oben
kehren musste. Platz
für den Stecker ist nur zwischen Motorgehäuse und Getriebegehäuse
möglich. Durch leichtes Einfeilen der Platine haben die Kabel
auch seitlich eingefädelt werden können. |
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Farbrichtige Verdrahtung ist selbst verständlich |
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Die Verdrahtung mittels dieser Platine ist ein
Kinderspiel. Wenn man eine Lok öffnet, so will man in einen
"geordneten" Innenraum schauen. Zu oft habe ich bei anderen
Loks eine Verdrahtung gesehen, die wie eine Portion Spaghetti aussah.
Fehler töten Decoder und Geldbörse... |
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Beleuchtung nicht ganz vorbildgetreu |
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Eine Besonderheit dieser Lok ist die Beleuchtung.
Die weiße Glühbirne ist original, der Hohlraum für die rote LED ist
von einem Vorbesitzer in die Chassis waagrecht eingebohrt und von oben
her geöffnet worden, genau hinter dem linken weißen Scheinwerfer. |
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Ausreichende Beleuchtung in weiss Originallicht |
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Rücklicht von der roten LED |
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Wer also nichts mit Lichtleiter (siehe meine Doku
1042 Liliput) zu tun haben will, oder mit winzigen LEDs einbohren in
das Lokgehäuse, dort wo sie auch richtigerweise hingehörten, der
kann sich diesen Kompromiss zu Gemüte führen. Ich habe solche
Lösungen im Allgemeinen nicht so gerne, aber wegen der guten Idee, mache ich
diesen "Stilbruch" gerne mit... und so schlecht sieht es ja
wirklich nicht aus, jedenfalls ist das besser, als gar kein
Rücklicht, was ja nur zu oft zu finden ist. |
Umbau KMB 2143
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Bereits bearbeitetes Gewicht 2143 KMB |
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Dieses Lokgewicht ist ein Beispiel, wo etwas mehr
Fräsarbeit zu machen war, aber es hat sich gelohnt. Rechts ist der
Platz, wo dann der Tran - Decoder mittels Doppelklebeband befestigt
wird. |
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Bereits verlötete Platine, Decoder mit Stecker |
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Auch bei dieser Montage kommt die Seite mit den
Leiterbahnen nach oben, um Platz für den NEM-Stecker im
Gewichtbereich zu integrieren, der bereits mit Isolierfolie ausgelegt
ist. Blaue Masse(+) ans Gehäuse. |
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Optimale Anordnung von Decoder und NEM-Platine |
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NEM-Platine bereits mit Loch für
Gehäuseschraube |
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Die Platine wird mit einem Stück Isolierband am
Gewicht befestigt, was völlig ausreichend ist. Hier musste die
Platine nicht zusätzlich verschmälert werden. |
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Vergleich mit einer "jüngeren"
2143 KMB |
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Guter Vergleich mit einer später gekauften Lok, die
schon über eine Schnittstelle verfügt (sie war eine der ersten), die aber nach genauer
Betrachtung noch nicht sehr perfekt erscheint, weil mit kurzen
Drähten einige Korrekturen gelötet sind, obwohl sie beiderseits
Leiterbahnen hat; außerdem ist das Gewicht sehr tief reduziert. Die
Jüngere besitzt bereits zwei kleine Platinen für die
LED-Beleuchtung, die werden natürlich bei der Älteren nachgerüstet
und mit weißen LEDs versehen. |
Umbau PIKO 2044
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Vergleich mit einer "jüngeren"
2143 KMB |
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Guter Vergleich mit einer später gekauften Lok, die
schon über eine Schnittstelle verfügt (sie war eine der ersten), die aber nach genauer
Betrachtung noch nicht sehr perfekt erscheint, weil mit kurzen
Drähten einige Korrekturen gelötet sind, obwohl sie beiderseits
Leiterbahnen hat; außerdem ist das Gewicht sehr tief reduziert. Die
Jüngere besitzt bereits zwei kleine Platinen für die
LED-Beleuchtung, die werden natürlich bei der Älteren nachgerüstet
und mit weißen LEDs versehen. |
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