2091 (H0e)

 
Liliput 170715 Diesel Locomotive Reihe 2091

Liliput 2091

Für mein Schmalspur Diorama habe setze ich die 2091 als Lok ein. Leider sind die Laternen nicht beleuchtet. 
 

Originalversion

Eine besondere Herausforderung die „finstere“ Diesellok 2091 von Liliput / Bachmann zu beleuchten war schon sehr bald gegeben, aber kein leichtes Unterfangen. Wie man sehr leicht sehen kann, reizen die aufgeklebten Blindleuchten direkt zum Austauschen.
 

Originalversion

 

Gehäuse mit Lichtschutz

Eine wichtige Voraussetzung für die innen angebrachte LED des Zugspitzendreiecks ist die gründliche Lichtabschirmung mit Silberfarbe, die sich bekanntlich besser eignet als schwarz, weil schwarz Licht „schluckt“ und Silber besser deckt.
 

LED Vorbereitung

Die LEDs 1,2mm Typen früher bei Conrad erhältlich wurden vorgebogen wie auf obigem Bild ersichtlich. Die beiden Anschlüsse mit Isolierband getrennt. Der Lampenkörper wurde vorsichtig mit einem 2mm Bohrer per Hand aufgeweitet um die LED leichter hineinstecken zu können. Der Vorgang ist vom ATW abgeschaut.
 

Chassis

 

Chassis mit neuen Laternen

Vom Platz in der Lok, na´ gerade, dass es sich ausgeht die Bauteile, 2 Widerstände, 2 Leods und 2 Dioden samt der Drähte unterzubringen, die jeweils in Serie geschalten sind um Platz zu sparen und zu erreichen, dass alle LED gleichstark leuchten. Die blinden Original-Leuchten werden weggebrochen und an ihrer Stelle werden die vorbereiteten und aufgebohrten (2,9mm) Laternen von KMB, versehen mit den eingefädelten kleinen LED aufgeklebt, nachdem das Chassis der Lok an diesen 4 Stellen mit jeweils zwei 0,8mm Löchern hintereinander durchbohrt wird, um die Drahtenden der LED durchzustecken und umzubiegen. Die schwarzen Leuchten wurden dann später mit einer entsprechenden orange Farbe gestrichen, nachdem die Haltebügel abgezwickt wurden. In der Fahrtrichtung nach vorne ist das Gewicht der 2091 etwas einzufräsen um Platz für die LED zu schaffen. Den kleinen Print kann man abschrauben, jede Polseite aufbohren und dann den Widerstand (etwa 270 Ohm) und die Diode entsprechend einlöten, dass sie die LED in mittiger Position halten. Motorseitig ist es ähnlich, nur ist es dort sinngemäß direkt am Motor anzulöten. In Fahrtrichtung rechts ist jeweils die Plus-Seite. Die zusätzliche Diode unterdrückt die möglichen Störungen vom Motor.
 

Verdrahtung unten

Die Drähte werden im Bereich der Befestigungsschlitze für das Gehäuse durchgefähdelt, nachdem man sie vorsichtig mit einem kleinen Bohrer etwas erweitert. Die verwendeten schwarzen Drähte sind unauffällig, man könnte aber auch den viel dünneren Lackdraht einer Spule verwenden, wenn man entsprechendes Material zur Hand hat...aber sie sind doch viel empfindlicher.
 

Umbauversion

Von der Größenordnung der nun fertig gestellten Beleuchtung, gibt es wohl kaum eine andere Möglichkeit und die eigentlich für Dampfloks bestimmten Laternen sehen, denke ich, ganz gut aus. Die Lichtausbeute ist ideal und die Lok ist nun durch die Beleuchtung „lebendig“ geworden.
 

Umbauversion